Kurse, Workschops, Vorträge

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Rückblick - ausgewählte Einblicke in meine bisherige Aktivitäten:

Frauentag

Philosophisches Forum, Sonthofer Kultur-Werkstatt

"Was ist Kunst", Werkstadt und Führung für die Kinder, Austellung "Die Südliche 2006", zu

sammen mit Max Elhardt

Philosophisches Abendbrot, Marktoberdorf

Vortrag in Rahmen der Ausstellung "Die Südliche 2005" in der Markthalle Sonthofen am 19. Oktober 2005

Vortrag in Rahmen der Ausstellung "Die Südliche 2004" in Museum Hoffmühle (Immenstadt) 27.Oktober 2004: "Ästhetik als Wissenschaf

weitere Aktivitäten sind in Rückblick >> zu sehen
oder in Vita >> aufgelistet

Einführung zur Frauentag Sonthofen 9.03.2008 -
"Frauen einst und heute aus philosophischer Sicht"


Einführung zur Frauentag Sonthofen 9.03.2008 -
"Frauen einst und heute aus philosophischer Sicht"


Philosophisches Forum, Sonthofer Kultur-Werkstatt, Sonthofen, 2003-2005

Philosophisches Forum
Sonthofer Kultur Werkstatt
Altstädterstr. 7
87527 Sonthofen
Tel 08321 24 92
Fax 08321 687 93

www.kult-werk.de

Nach fast 3 Jahren Philosophisches Forum macht Babypause...


"Was ist Kunst", Werkstadt und Führung für die Kinder,
Austellung "Die Südliche 2006", zusammen mit Max Elhardt



Philosophisches Abendbrot, Marktoberdorf - Buchhandlung Glas, 2004-2005

Die Philosophie versteht man oft zu unrecht als eine rein akademische und für den durchschnittlichen Bürger unzugängliche Wissenschaft. Gerade der Blick auf den Ursprung der Philosophie jedoch zeigt, dass dies keinesfalls richtig ist. Bedeutet doch Philosophie wörtlich übersetzt "die Liebe zur Weisheit". Liebe ist ein sehr demokratisches Gefühl, ist jedem zugänglich und jeder kann sie verstehen.

Die Philosophie des Abendlandes heißt, Mut zu haben, seinen Verstand zu nutzen und der Kraft der menschlichen Erkenntnis zu vertrauen. Das bedeutet zugleich eine große Neugier auf das Unbekannte und eine tiefe Analyse des Subjekts selber und eine Analyse der menschlichen Denkweise. Diese Einstellung unterscheidet unsere europäische Kultur von anderen. So zu denken ist sowohl für unsere großen Erfolge wie aber auch für unsere großen Irrtümer verantwortlich. Ich möchte die Zuhörer zu einer Reise zu den Wurzeln des rationellen Denkens einladen, die Gründe analysieren, warum die Philosophie gerade in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort entstanden ist und gemeinsam versuchen zu verstehen, warum der Funke von Genialität seinerzeit nur in Griechenland zur Flamme werden konnte. Jene "Flamme", die unseren europäischen Weg weitere achttausend Jahre beleuchtete. Wir werden gemeinsam die ersten griechischen Philosophen aufsuchen und uns deren erste Konzeptionen ansehen sowie deren Ursprung und ihre unerwarteten religiösen Inspirationen analysieren. Man stellt sich oft die Frage, ob diese so alten und oft fremd klingenden Gedanken auch heute noch für uns von Nutzen sein können. Ich glaube "ja". Auch heute noch können wir von diesen Pionieren den Mut zum Denken und die Unabhängigkeit des Denkens lernen und die unglaubliche Schärfe ihrer Analyse, ihre Intuition und ihren Einfallsreichtum bewundern. Die ersten griechischen Philosophen haben unser europäisches Selbstbewusstsein gegründet, und es ist nie zu spät, sich dieser positiven, kulturellen Identifikation zu entsinnen. Sich mit diesen Pionieren der Philosophie auseinanderzusetzen, wirkt wie eine erfrischende intellektuelle Brise. Vielleicht ist es gerade dieses Element, das in unserer alten und reichen Kultur in Krisenzeiten fehlt.


"Ein Kind trifft eine Philosophin". Werkstatt für die Kinder, Marktoberdorf - Buchhandlung Glas, 2004


Vortrag in Rahmen der Ausstellung "Die Südliche 2005" in der Markthalle Sonthofen am 19. Oktober 2005: "Schönes kontra Erhabendes" Ausgewählte Aspekte der zeitgenössischen philosophischen Ästhetik - Theodor Adorno, Jean-François Lyotard, Wolfgang Welsch

Pressebericht:

Schön oder erhaben? "Die Südliche" im Blickwinkel der zeitgenössischen Ästhetik, 22.10.2005, Allgäuer Anzeigeblatt von Stefan Nowicki

Sonthofen - Gerade bei einer Ausstellung wie der "Südlichen", bei der dem Besucher unterschiedlichste Stile und Richtungen der Bildenden Kunst präsentiert werden, stellt sich für jeden Besucher schon bald die Frage: Ist das Kunst? Oder: Wie soll ich das verstehen? Wie mich dieser Art von Werk nähern?

Die Diskussion darüber, was Kunst ist, besteht schon solange, wie es Menschen gibt, die den Anspruch haben, etwas zu schaffen, was aus der Natur und dem Alltag hinaus ragt. Doch gibt es überhaupt objektive Kriterien, mit denen sich Kunst definieren lässt?

All diese Fragen beschäftigten auch Philosophen und so lag es nahe, anlässlich der Ausstellung in der Sonthofer Markthalle sich diesem Problem von Seiten großer zeitgenössischer Denker zu nähern, zumal das Allgäu mit Dr. Magdalena Willems-Pisarek eine lokale Größe in Sachen Philosophie kennt, die darüber hinaus selber als bildende Künstlerin arbeitet und sich so nicht nur in Vorträgen, sondern auch in Ausstellungen eigener Bilder als kompetent in dieser Materie erwiesen hat.

Mit Theodor Adorno, Jean-Franois Lyotard und Wolfgang Welsch stellte Dr. Magdalena Willems-Pisarek drei Denker aus jüngster Vergangenheit vor, die sich mit unterschiedlichen Ansätzen dem Problemkind Kunst nähern.

Adorno verdeutlichte in seinen Ansätzen, dass die Ästhetik nicht mehr ausreichend durch Kriterien wie Schönheit und Harmonie zu beschreiben ist und führte den Begriff der Erhabenheit ein. Doch was ist Erhabenheit? Hier entwickelte sich gleich eine von Dr. Magdalena Willems-Pisarek angeregte Diskussion unter den Besuchern des Vortrags. Es kristallisierte sich sehr schnell heraus, das Erhabenheit nicht die Darstellung von Heldentum oder erstaunender Natur meinen kann, sondern dass es dabei um die Form und den künstlerischen Prozess geht.

Ganz anders nähert sich Jean-Franois Lyotard der Kunst. Er postuliert die Pluralität in allem und Ästhetik wird zur obersten Denkerpflicht. Im Gegensatz zur Schönheit, die den Betrachter mit einem Werk versöhnt, steht bei ihm Erhabenheit als Konflikte erzeugende Kraft, die den Betrachter herausfordert und den Künstler befreit.

Zwischen Adorno und Lyotard vermittelt Wolfgang Welsch, der uns auffordert, sich mit der Pluralität abzufinden. Bei ihm gewinnt die Kunst geradezu prophetische Fähigkeiten, die uns auf die Moderne vorbereiten, wenn wir sie auf der Hauptkategorie des Erhabenen basierend betrachten.

Eine endgültige Lösung gibt es nicht und die von Dr. Magdalena Willems-Pisarek aufbereiteten komplexen Denkansätze vermögen allenfalls den Blick auf die Ausstellung zu weiten. Mancher wird nun anders hinschauen. Sicherlich ein Erfolg, den man einem größeren Publikum gewünscht hätte.


Vortrag in Rahmen der Ausstellung "Die Südliche 2004" in Museum Hoffmühle (Immenstadt) 27.Oktober 2004: "Ästhetik als Wissenschaft. Geschichtliche Entwicklung und Haupttheorien der Ästhetik."