Öl-Wachs Bilder
Pastell
Federzeichnung und Kaltnadelradierung
Öl-Wachs Bilder

Die Bilder entstehen in einer gemischter Technik und das vorfahren ist auch verscheiden Fasen geteilt, dazwischen muss das Bild mehrmals trocknen und wird mit neuer schicht bezogen. Die Lasur im Hintergrund wird mit reiner Öltechnik vorbereitet, bei kalten Tonen mit Tempera. Weitere Farbschichten sind entweder auch in klassischer Öltechnik, oder besonders bei dicker gelegten Farbflächen den Pigmenten/Farben wird eine Wachspaste zugemischt. Die Wachspaste bildet auch die letzte Farblose schicht des Bildes (Überzug). Die Verwendung der Wachspaste ist eine der ältesten und beständigsten Techniken der Malerei (In Ägypten schon in der Ramessidenzeit). Binnenwachs ist das weitaus älteste Klebemittel, das die Menschheit kennt.
Ich blieb dem Naturprodukt Wachs treu und anfertige meine Wachspaste von einem in der Sonne geblichenem Binnenwachs (Das möglichst fein zerspänte Wachs wird in Terpentinöl im Wasserbad vorsichtig erwärmt bis es eine gleichförmige masse entsteht). So behandelte Wachs ist fast weiß und gilbt beim Altern fast gar nicht. Es verhinderst auch die Brüche der Malfläche. Die vorliebe zum Wachs läst mich jedoch die Vorteile der Ölmalerei nicht vergessen. Öl als Bindemittel gib dem Bild die härte Oberfläche, die sich auch bei intensivem Sonnenanstrahlung nicht verändert.
Vorabgesehen von Technischen vorteilen, die Verwendung von Binnenwachs hat für mich besondere Bedeutung auch auf einem anderem Ebene. Binnenwachs ist ein Naturproduktvoll von positiven Assoziationen: Honig, Sommer, Süße und leich
te summen der Binnen, Licht der Kerze. Auch bei dem Bleichen „saugt“ er regelrecht die Warme und reinigt sich sichtlich in die Sonnenstrahlen. Es gibt dem Bild nicht nur die Elastizität und Anpassungsfähigkeit an die Raumklima, aber auch ein leichter Geruch der unbewusst an die Honigfarbe erinnert.
Pastell

Pastellmalerei oder Pastellzeichnung? - bei dieser Technik liegt die grenze zwischen Malerei und Grafik. Ich würde eine Kompromisslösung bei Namennennung wählen und sagen es sei Trockenmalerei mit Pastellstiften. Im meinem Fall sind es oft Skizzen für großformatige Ölbilder, die ich jedoch als eigenständige Bilder verstehe. Die Pigmente werden durch eine Gummiarabikum-Lösung gebunden und geben eine extrem pigmentreichen und leichten Farbstift. Dank seiner technischer Leichtigkeit eignen sich Pastellen besonders gut zum schnellen Arbeit im Freien.
Federzeichnung und Kaltnadelradierung

Wo die Ölmalerei eher das spontane und dionysische Element belebt, erfordert Federzeichnung Geduld und eine ruhige Hand. Die Darstellung ist monochrom, man verzichtet an die Freude der Farbe. Es ist auch eine sehr alte Technik (als Rohr- und Kielfeder), aus ihn leiten sich auch die Drucktechniken, insbesondre die Kaltnadelradierung. In beiden Techniken wird die Feder bzw. die Nadel frei wie ein über das Papier bzw. die Platte gezogen. Linie muss unfehlfehlbar sein, eine falsch gezeichnete Partie nicht mehr korrigieren lässt. Die Radierung ermöglicht das Variieren mit dem Platenton.
Den zahlreichen schichten, dem fast organischem Wachstum des Ölbildes wird eine reine, primäre Linie oder Schraffur entgegengestellt. Es ist faszinierend zwischen diesen zwei Welten zu balancieren.